Dinkel

Das Urkorn

In manchen Geschichtsbüchern wird der Dinkel als das Getreide der Pharaonen bezeichnet. Bis zur Einführung des Kunstdüngers, vor mehr als hundert Jahren, dominierte in der landwirtschaftlichen Produktion der Dinkelanbau auch die europäische Getreideproduktion.

Zur Geschichte des Dinkels: 

Der Dinkel ist die Urform des Weizens. Dieses Urgetreide wurde schon von den Kelen und den antiken Ägyptern angebaut. Heute liegen die Anbaugebiete des Dinkels in allen Regionen  Europas. 

Dinkel und Weizen sind genetisch verwandt. In seinen Anbaueigenschaften ist der Dinkel anspruchsloser: er ist robuster, winterhart und weniger krankheitsanfällig. Auch bei den Inhaltsstoffen unterscheidet sich der Dinkel von anderen Getreidesorten: er besitzt einen höheren Roheiweiß-Gehalt, als auch höhere Werte bei Vitaminen, essentiellen Fettsäuren, Magnesium und einigen Aminosäuren. 

Grünkern wird aus Dinkel gewonnen. Er wird geerntet solange der Dinkel noch milchreif ist (da ist das Korn noch weich und unreif). Dann wird der unreife Dinkel gedörrt und somit haltbar gemacht. Nach dem Dörren wird mittels eines speziellen Verfahrens entspelzt. Beim Darren erhält der Grünkern einen würzigen Geschmack. Er eignet sich für Suppen und verschiedene Getreidespeisen; er ist leicht verdaulich. Grünkern wird als Korn, als Schrot oder als Mehl verwendet.

Dinkel hat noch bessere Backeigenschaften als Weizen. Als sein besonderes Merkmal schätzen Kenner das feine nussartige Aroma des Dinkels. Bis auf wenige Ausnahmen werden von Dinkel mit wenig oder keinem Weizenanteil keine Allergien ausgelöst. Eher im Gegenteil, reiner Dinkel wird als erfolgreiches Heilmittel bei Lebensmittelallergien und bei allergischen Erkrankungen geschätzt. Gegen Schimmelpilze schützt den Dinkel die das Korn umgebende Spelzhülle.  

Mit den Naturkostbewegungen entstanden, in den letzten zwanzig Jahren für Dinkelprodukte neue Absatzmärkte. Die Erträge des Dinkels durch Zuchtmaßnahmen zu steigern hat sich als unmöglich erwiesen. Dieses daher noch unveränderte Urkorn wird vom Organismus besonders gut vertragen. Als besondere Dinkel-Spezialität werden Dinkel-Grünkernprodukte empfohlen. 

Der Dinkel setzt hohe Ansprüche an den Ackerboden. Er ist für die Weiterentwicklung (z. B. durch Züchtung) nicht geeignet. Seine sehr geringe Reaktion auf Mineraldünger ist ein Grund dafür, dass der Dinkelanbau nur geringere Erträge ermöglicht. Darum geriet der Dinkel in den vergangenen einhundert Jahren weitgehend in Vergessenheit.  

Die hohen Ansprüche des Dinkels an den Ackerboden und sein Nichtansprechen auf Mineraldünger fördern den Dinkelanbau unter kontrolliert- biologischen Methoden. Aus dieser idealen Symbiose heraus gewinnt der Dinkel heute zunehmend bei Gesundheitsbewussten und rekonvaleszenten Konsumenten an Verbreitung in der Ernährung. Sehr häufig werden im kontrolliert- biologischem Anbau die zwei Sorten Frankenkorn und Oberkulmer Rotkorn genutzt.

Empfohlene Dinkelsorten für den Anbau sind: 

 

Dinkel als Grundlage einer gesunden Ernährung: 

Der Dinkel als vollwertiges Lebensmittel besitzt Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Vitalstoffe (Eiweiß, Kohlehydrate, Fette) und besitzt viel gespeicherte Sonnenenergie. Damit bietet der Dinkel alle Vorteile vollwertiger Ernährung.

Die besonders gute Wasserlöslichkeit seiner Inhaltsstoffe fördert die Aufnahme dieser Stoffe vom Körper, ähnlich flüssiger Nahrung. Durch schnelles absorbieren der Inhaltsstoffe wird die Zellenerneuerung angeregt. Die Folge ist bessere Durchblutung, sie fördert eine verbesserte Nierentätigkeit und die Entgiftung des Körpers. 

Der Körper kann die Inhaltsstoffe des Dinkels rasch absorbieren, verwerten und somit wird der gesamte Organismus reichlich mit Vitaminen und Vitalstoffen versorgt. Dessen Wirkung fördert ein Erweitern der Gefäße und eine gute Verdauung. Dinkelkost steigert das allgemeine Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. 

Anwendungsbereiche
bei denen DINKELSPREU - KISSEN besonders zu empfehlen sind:

Erfahrungsgemäß werden die Größen 25x40 cm, 40x40 cm als Eingewöhnungskissen, zum kurzen Nickerchen auf der Couch, als Nackenstütze beim Autofahren, Flugreisen, Fernsehen. Lesen , Relaxen verwendet.

Als Schlafkissen empfehlen wir die Größen 40x 60 cm oder 40 x 80 cm, da bei diesem Volumen und Kissengröße die entspannte Lage der Wirbelsäule gegeben ist. 

Bei müden Beinen oder Venenbeschwerden legen Sie das Kissen unter die Beine und lagern die Beine hoch. Gesunder Schlaf gibt uns Kraft, Regeneration, Erholung und neue Energie; geben wir ihm die bestmöglichsten Voraussetzungen dazu !

DINKEL wird als das Urgetreide bezeichnet. Schon die HL. Hildegard von Bingen
( 12. Jhd.) schrieb dem Dinkel große Bedeutung in der Naturheilkunde und als einzige Getreidesorte spricht Dinkel nicht auf Kunstdüngung an, im Gegenteil: statt größerem Ertrag brechen die Dinkelhalme bei künstlicher Düngung.

Biologischer Anbau

HIMMELGRÜN- DINKELSPREU stammt aus nachweislich biologischem Anbau, wird doppelt gereinigt und entstaubt und die Dinkelkissen werden händisch unter Beachtung der Mondphase abgefüllt, somit sind großartige gesundheitsunterstützende Auswirkungen, sowie lange Haltbarkeit bei entsprechender Pflege gewährleistet. 

DINKELSPREU enthält 90 % Kieselsäure, welche über die Haut abgegeben wird und wohltuend auf die Organe wirkt. Durch die hohe Elastizität ( richtet sich immer wieder auf) ermöglicht es dem Körper die ihm angenehmste Stellung ohne Verspannung einzunehmen. 

Eigenschaften

Dinkelkissen sind luftdurchlässig und sorgen somit für ein ideales Schlafklima.
Der Massageeffekt wirkt sich positiv auf die Wirbelsäule und die Muskulatur aus, wirkt Verspannungen entgegen, der hohe Anteil an Kieselsäure stärkt das Bindegewebe und die körpereigenen Abwehrkräfte. 

Pflege

Äußerst pflegeleicht, täglich gut durchschütteln, Lüften an der prallen Sonne, aufwärmen am Kachelofen oder notfalls im Backrohr ( 30 °) verstärkt die Wirkungseigenschaften. Die Dinkelkissen sind mind. 5 Jahre haltbar. Vor Überhitzung und Feuchtigkeit schützen.